{"id":107,"date":"2010-03-15T09:27:08","date_gmt":"2010-03-15T09:27:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/?p=107"},"modified":"2014-07-16T21:51:36","modified_gmt":"2014-07-16T21:51:36","slug":"bewerbungs-und-vorbereitungsphase","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/?p=107","title":{"rendered":"Bewerbungs- und Vorbereitungsphase"},"content":{"rendered":"<p>Den Entschluss ins Ausland zu gehen habe ich schon vor l\u00e4ngerer Zeit getroffen. Zu Beginn denkt man an die USA, an Australien, an Work&amp;Travel und sowas. \u00a0Aber sobald man sich n\u00e4her informiert, werden die Ziele dann schon konkreter. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel im Focus gesto\u00dfen. Dort wurde von einem jungen Mann berichtet, der seinen Zivildienst im Ausland leistet. Ich war total begeistert, dass es solche M\u00f6glichkeiten gibt. \u00dcber diesen Artikel habe ich zum ersten Mal vom Programm \u201eweltw\u00e4rts\u201c geh\u00f6rt, welches damals gerade neu eingef\u00fchrt wurde. Ich informierte mich welche Voraussetzung man erf\u00fcllen muss. Eine ist, dass man vor dem 23. Geburtstag den Freiwilligendienst angetreten haben muss, damit er als Zivildienst anerkannt wird. Es passte also perfekt: Mit 22 die Ausbildung beenden und dann ins Ausland\u2026<\/p>\n<p>Nun stellt sich die Frage wie ich ausgerechnet auf Indien gekommen bin. Dazu muss man wissen, dass man im Rahmen des \u201eweltw\u00e4rts\u201c Programms in sogenannte Entwicklungsl\u00e4nder geschickt wird.\u00a0 Besonders angetan hatte es mir der asiatische Kontinent. In meine n\u00e4here Auswahl r\u00fcckten Vietnam, Philippinen, Indonesien und Indien, wobei Indien mein Favorit war. Durch meinen Erdkunde-Leistungskurs hatte ich w\u00e4hrend meiner Schulzeit viel \u00fcber diese L\u00e4nder erfahren und ich dachte mir wieso nicht theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen verbinden.<\/p>\n<p>Im Sp\u00e4tsommer 2009 begann dann die hei\u00dfe Phase der Bewerbung. Ich hatte mir \u00fcber die Projektb\u00f6rse auf der \u201eweltw\u00e4rts\u201c-Seite passende Entsendeorganisationen rausgesucht und musste nur noch meine Unterlagen zusammensuchen.<\/p>\n<p>Deshalb m\u00f6chte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Menschen bedanken, die mich in dieser Phase unterst\u00fctzt haben.\u00a0 Mein Dank geht zuallererst an Annelie Bocklage, die mir einen Ehrenamtsnachweis f\u00fcr meine vierj\u00e4hrige Zeit als B\u00fchnenbildner geschrieben hat, bei Andreas Dasy und Familie Walther, die mir jeweils ein Referenzschreiben verfasst haben. Bei Hiltrud H\u00f6ne f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung bei dem Motivationsschreiben sowie bei der Candidates Application, bei ihrer Schwester Mechthild H\u00f6ne und ihrer Mitbewohnerin, die mit mir meinen Lebenslauf \u00fcberarbeitet und international verst\u00e4ndlich geschrieben haben. Au\u00dferdem geht mein Dank an Daniel Engelmann und meine Eltern, die immer ein offenes Ohr f\u00fcr mich hatten.<\/p>\n<p>Aus vielen kleinen Taten setzt sich ein Ganzes zusammen und ohne eure Hilfe w\u00e4re mein Auslandsaufenthalt nicht m\u00f6glich gewesen! Vielen Dank!<\/p>\n<p>Im Oktober erhielt ich dann die ersten Antworten. Von der Entsendeorganisation AFS wurde ich zu einem Auswahl- und Informationswochenende nach Stade eingeladen. Es war ein sehr lustiges Wochenende, man hat viele interessante Leute kennengelernt. Unter anderem wurde Gruppendiskussionen gef\u00fchrt, wir versuchten uns an einer Gruppenarbeit, die eine geniale Idee zur Folge hatte aber leider kl\u00e4glich scheiterte. Au\u00dferdem wurde ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt, wo auf die einzelnen Kandidaten eingegangen wurde. Nebenbei hat man viele Informationen z.B. \u00fcber den F\u00f6rderkreisaufbau erhalten. Von der Entsendeorganisation ICJA wurde ich zu einem Telefoninterview eingeladen. Dieses sollte an einem Freitag in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr stattfinden. Als um 17:55 Uhr dann das Telefon klingelte und ich zuvor 4 Stunden an meinem Schreibtisch gewartet hatte, war ich total aufgeregt. Allerdings war meine Gespr\u00e4chspartnerin total nett und wir f\u00fchrten ein total angenehmes und interessantes Interview. Um meine Chancen zu verbessern schickte ich noch weitere Bewerbungen zu anderen Organisationen raus.<\/p>\n<p>Mitte November erhielt ich dann das erste Antwortschreiben. Die Entsendeorganisation ICJA hatte mich f\u00fcr mein Wunschland Indien angenommen. Freudestrahlend berichtete ich meinen Eltern dar\u00fcber und informierte umgehend meine Freunde, die mir bei den Bewerbungen geholfen hatte. Den Platz beim ICJA sagte ich sofort zu. Wenige Tage sp\u00e4ter kam dann die zweite Zusage von der Entsendeorganisation AFS, ebenfalls f\u00fcr das Land Indien. Diesen Platz und alle anderen Bewerbungen hab ich aber dann abgesagt.<\/p>\n<p>Im Januar 2010 wurde ich zum Kennlernwochenende nach Waldsieversdorf eingeladen. Dort lernte ich zum ersten Mal einen Teil der anderen Teilnehmer kennen, die wie ich in die unterschiedlichsten L\u00e4nder dieser Welt verschickt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist nun die gro\u00dfe Zeit der Vorbereitungen eingetreten. Es gibt viele Dinge zu erledigen: Welche Sachen m\u00fcssen mitgenommen werden, mein F\u00f6rderkreis muss aufgebaut werden, ein Impfmarathon (Tollwut und Typhus) steht mir bevor. Au\u00dferdem musste vor kurzem die Candidates Application geschrieben werden,\u00a0 anhand dieser und anhand meines Motivationsschriebens w\u00e4hlt das Partnerkomitee in Indien mein zuk\u00fcnftiges Projekt aus. Im Mai\/Juni bekomme ich dazu n\u00e4here Informationen. \u00a0Nebenbei darf ich mich dann auch noch auf meine Abschlusspr\u00fcfung Ende April vorbereiten. Also es gibt noch viel zu tun in n\u00e4chster Zeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Entschluss ins Ausland zu gehen habe ich schon vor l\u00e4ngerer Zeit getroffen. Zu Beginn denkt man an die USA, an Australien, an Work&amp;Travel und sowas. \u00a0Aber sobald man sich n\u00e4her informiert, werden die Ziele dann schon konkreter. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel im Focus gesto\u00dfen. 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