{"id":130,"date":"2010-08-08T20:56:05","date_gmt":"2010-08-08T20:56:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/?p=130"},"modified":"2015-01-15T17:58:24","modified_gmt":"2015-01-15T17:58:24","slug":"time-to-say-goodbye","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/?p=130","title":{"rendered":"Time to say Goodbye&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Nach l\u00e4ngerer Schreibpause melde ich mich nun wieder zur\u00fcck. Seit April ist viel passiert. So musste ich mich im April erstmal auf die schriftliche Abschlusspr\u00fcfung der Ausbildung vorbereiten. Ende April stand mir diese dann bevor. Nachdem der Lernstress von mir abgefallen war, habe ich den Mai dann daf\u00fcr genutzt um Zuhause alles auf mein Auslandsjahr vorzubereiten. So wurden letzte Arbeiten im Garten vorgenommen, wobei mir die k\u00f6rperliche Arbeit nach der Lernerei richtig gut tat. Au\u00dferdem wurden die Rechner Zuhause so eingerichtet, dass sie das n\u00e4chste Jahr ohne mich gut zu Recht kommen. Zur Not gibt es\u00a0 ja noch die Fernwartung, wobei ich mir das Fernsteuern aus Indien sehr kompliziert vorstelle.\u00a0 Aber eingerichtet daf\u00fcr ist alles und wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: Probieren geht \u00fcber Studieren.<\/p>\n<p>Die letzen Maitage und die erste H\u00e4lfte des Junis hab ich haupts\u00e4chlich damit verbracht\u00a0 mich dann auf meine m\u00fcndliche Abschlusspr\u00fcfung vorzubereiten. Diese stand dann Mitte Juni an. Diesen Teil der Pr\u00fcfung hab ich zu meiner \u00dcberraschung sehr gut bestanden und so darf ich mich seitdem \u201eSozialversicherungsfachangestellter\u201c schimpfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Portrait-suit-up.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-135 aligncenter\" title=\"Portrait suit up\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Portrait-suit-up.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"331\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nebenbei bekam man allerhand Informationen von meiner Organisation mitgeteilt. So hie\u00df es Anfang Mai: Bitte Wunschprojekte mitteilen.\u00a0 Ich hatte mich bewusst f\u00fcr Schulen entschieden, weil ich gerne mit jungen Menschen zusammenarbeiten wollte. Au\u00dferdem habe ich mich auch bewusst f\u00fcr eine Unterbringung im Projekt entschieden, weil so l\u00e4stige Anfahrtswege wegfallen, welche einfach nur Freizeitfresser sind. \u00a0Nachdem ich dem ICJA meine Priorit\u00e4ten Anfang Mai mitgeteilt hatte, hie\u00df es abwarten.<\/p>\n<p>Nachdem die Ausbildung beendet war, hatte ich viel Zeit und so konnte ich schon einige Besorgungen machen. So bin ich nun stolzer Besitzer eines neuen Schlafsacks und eines Moskitonetzes. Dazu habe ich mir eine neue Kamera geg\u00f6nnt um diesen Blog mit interessanten Bildern auszustatten.<\/p>\n<p>Bis 30. Juni habe ich noch gearbeitet und seitdem befinde mich im unbezahlten Urlaub. Ich bin ganz froh, dass ich die Zeit zur freien Verf\u00fcgung hatte, denn f\u00fcr die letzen Wochen vor der Abreise hatte ich mir viel vorgenommen.<\/p>\n<p>So stand zum Beispiel das Vorbereitungsseminar in L\u00fctzens\u00f6mmern in Th\u00fcringen an. Dieses Seminar ist Bestandteil des Auslandsjahrs und die Teilnahme ist verpflichtend um die F\u00f6rderung des \u201eweltsw\u00e4rts\u201c-Programms zu erhalten.\u00a0 Somit trafen sich an einigen mehr oder weniger sch\u00f6nen Sommertagen ca. 50 Freiwillige aus ganz Deutschland um sich \u00fcber Rassismus, \u201eWer bin ich?\u201c, Das ist Deutschland, Verlieben im Ausland und Konfliktl\u00f6sungen zu unterhalten. Am spannendsten fand ich das Planspiel \u201eTotal Global\u201c, indem die Beziehung einzelner L\u00e4nder untereinander anhand des Welthandels nachgespielt wurde. Vor allem bei der Aufl\u00f6sung des Spiels kamen einige \u00dcberraschungen ans Licht. Dies ist nat\u00fcrlich nur ein Teil der Themen und nebenbei hatten wir viel Zeit zur freien Verf\u00fcgung und so ist vor allem der Schlaf ein wenig zu kurz gekommen. Das Sch\u00f6ne aber war die angenehme Atmosph\u00e4re untereinander und dass man sich mit so vielen Gleichgesinnten unterhalten konnte. Klasse war auch, dass man halt schon viele Freiwillige kennengelernt hat, die mit nach Indien fliegen. So wurden erstmal Packlisten ausgetauscht und \u00fcber Gastgeschenke beratschlagt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/ZungenPartey.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-136\" title=\"ZungenPartey\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/ZungenPartey.jpg\" alt=\"\" width=\"369\" height=\"369\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/ZungenPartey.jpg 1024w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/ZungenPartey-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/ZungenPartey-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Leider bedeutet so ein Auslandsjahr aber auch Abschied nehmen von geliebten Menschen, von Zuhause und der gewohnten Umgebung. Aber um mir das Ganze ein wenig leichter zu machen, haben wir uns etwas besonderes ausgedacht. So wollte sich meine Familie noch einen Traum erf\u00fcllen, deshalb ging es als Abschiedsurlaub gemeinsam mit meinen Eltern und meinem Bruder in die USA. Ein wahnsinnig interessantes Land. Wir haben w\u00e4hrend unseres Aufenthaltes unglaublich viel gesehen. Und es war besonders sch\u00f6n, dies Ganze nochmal im Familienbunde zu unternehmen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/New-York.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-134\" title=\"New York\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/New-York.jpg\" alt=\"\" width=\"531\" height=\"353\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/New-York.jpg 1024w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/New-York-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 531px) 100vw, 531px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wieder daheim hie\u00df es dann Abschied nehmen von den Freunden. Somit stand der Abschiedsfeier bei uns Zuhause nichts mehr im Wege. Und ich bedanke mich bei allen, vor allem bei denen mit weiter Anreise, dass sie an diesem Abend anwesend waren und diesen Abend f\u00fcr mich unvergesslich gemacht haben.<\/p>\n<p>Langsam wurde es Ende Juli und so hie\u00df es, sich um das Visum f\u00fcr Indien k\u00fcmmern. Alle Dokumente hatte ich vom ICJA zugesandt bekommen und \u00fcber das Internet informierte ich mich, dass die n\u00e4chstliegende Antragsstelle Hamburg war. Durch Zufall habe ich von Jomi erfahren, dass seine Tante dort wohnt und selbst lange Zeit in Indien gelebt hat. So konnten wir mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Visum beantragen, nebenbei noch Informationen \u00fcber Indien bekommen und zus\u00e4tzlich hatten wir noch einen Schlafplatz, wof\u00fcr ich mich nat\u00fcrlich bei Jomi\u2019s Tante Annette bedanke.<\/p>\n<p>Also ging es nach der Abschiedsparty auf nach Hamburg, wobei wir dort nat\u00fcrlich auch das aufregende Nachtleben genie\u00dfen durften. Leider hatte ich meine Planung ohne die indische B\u00fcrokratie gemacht. Im Internet wurde bekanntgegeben, dass man das Visum vormittags beantragt und dann nachmittags mitnehmen k\u00f6nne. Leider war dies bei meinem Visum nicht der Fall. Mein besonderer Fall sollte bis zu 5 Werktage bearbeitet werden. Danach sollte ich dann wieder morgens anreisen, bis 11Uhr das Geld f\u00fcr das Visum bezahlen und k\u00f6nnte dann am Nachmittag ab 16:30 Uhr das Visum abholen.\u00a0 Jegliche Versuche den Mitarbeiter umzustimmen mir das Visum doch per Post zuzusenden, scheiterten und so fuhren wir unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Meine Planung sah aber vor, dass wir gleich weiter nach Berlin fuhren, damit ich mich richtig von Daniel, Marten und Matthias verabschieden konnte.\u00a0 In Berlin angekommen erhielt ich dann einen Anruf, dass das Visum genehmigt ist und ich doch bitte am n\u00e4chsten Tag nach Hamburg kommen solle. \u00a0Also ging am n\u00e4chsten Tag die Reise mit Daniel\u2019s Mercedes quer durch die Republik und am Ende des Tages war ich dann stolzer Besitzer meines indischen Visums.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Hamburg.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-133\" title=\"Hamburg\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Hamburg.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"366\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Hamburg.jpg 800w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Hamburg-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck in Berlin haben wir dann nochmal ordentlich in der Kulturbrauerei gefeiert und den Moment genossen, weil unbekannt ist, wann wir uns in der Konstellation das n\u00e4chste Mal sehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Berlin.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-132\" title=\"Berlin\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Berlin.jpg\" alt=\"\" width=\"551\" height=\"367\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Berlin.jpg 1024w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Berlin-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 551px) 100vw, 551px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr zu dieser Zeit habe ich dann vom ICJA mein zuk\u00fcnftiges Projekt\/Arbeitsst\u00e4tte in Indien mitgeteilt bekommen. \u00a0Ich war total gl\u00fccklich, denn ich habe den Zuschlag f\u00fcr meinen Favoriten, einer Schule 15Km au\u00dferhalb der Stadt Mysore (950.000 Einwohner), bekommen. N\u00e4here Informationen k\u00f6nnt ihr der Rubrik \u201eMein Projekt\u201c entnehmen. Jedenfalls hab ich sofort Kontakt mit meinen Vorg\u00e4nger aufgenommen und hilfreiche Tipps von ihm erhalten.<\/p>\n<p>Nun kann ich wirklich fast die Stunden bis zum Abflug z\u00e4hlen. Es hei\u00dft Kofferpacken und hoffentlich vergess ich dabei nichts. Am Dienstag geht\u2019s dann zum Hamburger Flughafen. Von dort fliegen wir mit Emirates via Dubai nach Bangalore. Dort angekommen, beginnt dann das Arrival Camp und von dort werde ich mich dann das n\u00e4chste Mal melden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach l\u00e4ngerer Schreibpause melde ich mich nun wieder zur\u00fcck. Seit April ist viel passiert. So musste ich mich im April erstmal auf die schriftliche Abschlusspr\u00fcfung der Ausbildung vorbereiten. Ende April stand mir diese dann bevor. 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