{"id":149,"date":"2010-08-12T16:11:29","date_gmt":"2010-08-12T16:11:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/?p=149"},"modified":"2014-07-16T21:51:44","modified_gmt":"2014-07-16T21:51:44","slug":"arrival-camp","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/?p=149","title":{"rendered":"Arrival Camp"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind wirklich da, wir sind in Indien angekommen. Noch wirkt alles wie ein gro\u00dfer Traum. Ich hab noch gar nicht wirklich realisiert wo ich bin.<\/p>\n<p>Los gings am Dienstag.\u00a0 Am Hamburger Flughafen hat man sofort die ersten Freiwilligen getroffen. Nachdem Hanna einen Teil meines Gep\u00e4ck mit\u00a0 aufgenommen hatte und ich somit einer Nachzahlung von 120\u20ac aus dem Weg gehen konnte, ging es dann um 15:30 mit Emirates Richtung Dubai. Der Abflug war bei mir mit gemischten Gef\u00fchlen verbunden.\u00a0 Zum einen sa\u00df mir der Abschied von meinen Eltern noch im Nacken,\u00a0 zum anderen war da aber die riesige Vorfreunde auf das was jetzt vor mir liegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/DSCI10101neu.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-147\" title=\"Emirates Hamburg\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/DSCI10101neu.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/DSCI10101neu.jpg 800w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/DSCI10101neu-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vom Flug hat man relativ wenig mitbekommen. Es war insgesamt ein ruhiger Flug, das Flugzeug war mit einem riesigen Entertainment-Programm ausgestattet und als besonderes Sahnest\u00fcck mit Frontkamera, so konnten wir bei Start und Landung live mit vorne aus dem Flugzeug gucken. P\u00fcnktlich gegen 23:30h Ortszeit sind wir dann in Dubai gelandet. Die Handgep\u00e4ckkontrolle dort lief absolut unkompliziert ab.\u00a0 Leider hatten wir nur 4 Stunden Aufenthalt, also zu wenig Zeit um noch kurz die Stadt zu besichtigen. Der Flughafen bot aber genug um die Zeit totzuschlagen. So sind wir mit einigen Freiwilligen durch die endlos scheinende Shoppingstra\u00dfe gelaufen.<\/p>\n<p>Weiter ging es dann um 3:30h wieder mit Emirates Richtung Bangalore. W\u00e4hrend des Fluges hab ich versucht zu schlafen, was mehr oder weniger schlecht geklappt hat.<\/p>\n<p>In Bangalore angekommen, hie\u00df es erstmal durch die Passkontrolle kommen. Der Grenzbeamte wollte unbedingt, dass ich auf den Einwanderungsbeleg eine Telefonnummer vom ICDE India, meiner Gastorganisation hier in Indien, eintrage.\u00a0 Also hab ich schnell getrickst und meine eigene Handynummer eingetragen. Danach durfte ich\u00a0 ohne Probleme einreisen.<\/p>\n<p>Mein Gep\u00e4ck habe ich nach kurzer Zeit auch vollst\u00e4ndig bekommen. Abgeholt vom Flughafen wurden wir von mehreren Indern, die ICDE India Schilder in der Hand hatten. Nachdem das Gep\u00e4ck auf den Bussen verstaut war, hie\u00df es warten, denn Jan hatte seinen I-Pod im Flieger liegen lassen und er war nun krampfhaft am diskutieren, dass die Indern ihm doch bitte diesen I-Pod wieder zur\u00fcckbringen.<\/p>\n<p>Nach ca. 1 Stunde hatte er ihn dann aber zur\u00fcck und die Reise zum Arrival Camp konnte beginnen.<\/p>\n<p>Wir fuhren ca. 2,5 Stunden durch Bangalore. Was sofort auff\u00e4llt, ist das Rumgehupe. Immer und zur jeder Zeit wird gehupt,\u00a0 so in der Art wie \u201eAchtung hier komme ich\u201c. Je weiter man in die City reinkommt, desto chaotischer wird es. Der Verkehr wird dichter, es gilt das Gesetz, der mit dem gr\u00f6\u00dften Auto hat Vorfahrt. Erst LKWs, dann Busse, dann Autos, dann Autoriksahs und dann Motorr\u00e4der\/Mopeds. Eigentlich denkt man die ganze Zeit, dass knallt hier gleich. Witzig ist auch, dass die Inder einem die ganze Zeit zuwinken oder l\u00e4cheln, vor allem die Kinder.<\/p>\n<p>Gegen 14 Uhr Ortszeit sind wir hier im Camp angekommen. Das Camp ist total sch\u00f6n. Man kommt sich vor wie mitten im Dschungel. Ich hab hier zusammen mit Fabian ein Zimmer, wobei unsere Zimmer hier mit westlichen Duschen und Toiletten ausgestattet sind. Nach dem ersten indischen Mittagessen, habe ich mir eine Dusche geg\u00f6nnt und bin ins Bett gefallen und hab danach ca. 15 Stunden geschlafen. Heute beginnt nach dem Fr\u00fchst\u00fcck der erste Seminartag. Mal sehen was auf uns zukommt. Das indische Englisch ist zu Beginn gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig und ich versteh nicht alles sofort. Aber ich hoffe mit der Zeit legt sich das.<\/p>\n<p>Internet haben wir leider nur sporadisch, sofern wir uns hier im Office ein LAN Kabel abklemmen und an unserem Rechner anschlie\u00dfen. Klappt aber ja grad ganz gut. Kann mich von hier also nur ab und zu melden. Ab 19. August gehts dann weiter Richtung Host Projekte. Sofern wir dort die Gegenbenheiten kennen, werden wir uns auf den Weg machen und einen USB-Internetstick und eine indische Sim-Karte besorgen.<\/p>\n<p>Alle daheimgebliebenen Vechtaranern w\u00fcnsche ich eine sch\u00f6nen Stoppelmarkt, genie\u00dft die f\u00fcnfte Jahrezeit!! Und trinkt ein paar Bier f\u00fcr mich mit! \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind wirklich da, wir sind in Indien angekommen. Noch wirkt alles wie ein gro\u00dfer Traum. Ich hab noch gar nicht wirklich realisiert wo ich bin. 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