{"id":272,"date":"2010-11-10T13:28:41","date_gmt":"2010-11-10T13:28:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/?p=272"},"modified":"2014-07-16T21:52:38","modified_gmt":"2014-07-16T21:52:38","slug":"feiertage-ohne-ende","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/?p=272","title":{"rendered":"Feiertage ohne Ende"},"content":{"rendered":"<p>Wir gehen tats\u00e4chlich schon auf den 4. Monat in Indien zu. Also wir es Zeit den letzten Monat Revue passieren zu lassen.<\/p>\n<p>Nach unserem Kerala Aufenthalt wartete noch der H\u00f6hepunkt des Desahra Festivals auf uns. \u00a0Insgesamt waren w\u00e4hrend der Dauer des Festivals in der Innenstadt viele Attraktionen aufgebaut. So gab es rund um den Mysore Palace verschiedene Ausstellung, einen Jahrmarkt und es ist extra ein Zirkus angereist. Jeden Tag gab es ein anderes Programm und f\u00fcr den Sonntag wurde eine gro\u00dfe Parade angek\u00fcndigt.\u00a0 Als ich in der Stadt angekommen bin, habe ich sofort gemerkt, dass die Reisef\u00fchrer absolut Recht haben. Die Stadt war sowas von voll mit Menschen.\u00a0 Mein Versuch die Stra\u00dfe zu \u00fcberqueren ist total gescheitert. Erst durch einen gro\u00dfen Umweg konnte ich die anderen Freiwilligen erreichen. Nach stundenlangem Warten in der direkten Mittagssonne war es dann endlich soweit: die Parade begann. Es erinnerte mich ein bisschen an einen Karnevalsumzug. Lauter Musikgruppen und zwischendurch Festwagen. Das Highlight waren die \u00fcppig mit Gold geschm\u00fcckten\u00a0 Elefanten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi5.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-268\" title=\"Desahra Festival Umzug\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi5.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi5.jpg 640w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi5-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr mich war das eigentliche Ph\u00e4nomen der R\u00fcckweg. All die Menschen, die sich den Umzug \u00a0angeguckt haben, wollten nat\u00fcrlich gleichzeitig wieder nach Hause. Und so sind alle zur gleichen Zeit in dieselbe Richtung gelaufen. Wohin man blickte nur Menschen und ich glaube ich bin noch nie mit sovielen Menschen durch die Gegend gelaufen. Mit dem Bus zur\u00fcck ins Projekt war nicht m\u00f6glich, weil einfach \u00fcberall Menschen rumstanden und die Busse deshalb den Busbahnhof nicht anfahren konnten. Zum Gl\u00fcck hat uns der Schoolvan unseres Projekts mitnehmen k\u00f6nnen, welcher sich zuf\u00e4lligerweise in der Stadt befand.<\/p>\n<p>Der darauffolgende Tag war frei. Nat\u00fcrlich wussten wir nichts davon und hatten uns auf unterrichten eingestellt. Die freie Zeit haben wir dann aber daf\u00fcr nutzen k\u00f6nnen um einen festen Stundenplan f\u00fcr die Lehrer zu entwerfen. Zuvor musste jeden Tag ein neuer Plan entwickelt werden und wir wussten nie Bescheid wann wir welche Klasse haben. Jetzt gibt es einen funktionierenden Plan, der sogar die Ausf\u00e4lle einiger Lehrer ber\u00fccksichtigt. Au\u00dferdem haben Helmut und ich uns die Klassen aufgeteilt. Jeder unterrichtet nun 2 Klassen und nach einem Monat wird getauscht. Dadurch haben wir deutlich mehr Freizeit bekommen und k\u00f6nnen uns anderen Dingen zuwenden, wie z.B. dem Garten. Diesen konnten wir sonst immer nur Zwischendurch bewirtschaften. Und bei dem tropischen Klima hier sprie\u00dft das Unkraut unwahrscheinlich schnell aus dem Boden. Die S\u00e4mereien, die mir meine Eltern geschickt haben, habe ich mittlerweile vorgezogen und sie dann in die Gartenfelder verpflanzt. Mal sehen ob diese mit dem indischen Boden und Klima zu Recht kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-264\" title=\"Saemereien\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi1.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi1.jpg 640w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Leider wurde ich gegen Ende Oktober wieder krank. Eigentlich kann man es nicht wirklich krank nennen, aber ich hatte wieder mit Entz\u00fcndungen im Fu\u00df zu k\u00e4mpfen. Bereits w\u00e4hrend unseres Kerala Trips hatte ich damit Probleme, dachte aber mein K\u00f6rper wird das schon regeln. Leider bereitete sich die Entz\u00fcndung im gesamten rechten Bein aus und nach ein paar Tagen war meine Fortbewegung wiedermal eingeschr\u00e4nkt. Diesmal wurde mir vom Projekt geraten direkt einen \u201eskin-doctor\u201c aufzusuchen. Also habe ich mich auf den Weg ins Apollo Krankenhaus von Mysore gemacht. \u00a0Man muss dazu sagen, sofern man einen Arzt aufsuchen will, macht man sich immer auf den Weg in ein Krankenhaus, denn sowas wie gute Arztpraxen gibt es hier nicht. Das Apollo Hospital ist das gr\u00f6\u00dfte Hospital in Mysore und genie\u00dft einen sehr guten Ruf.<\/p>\n<p>Dort angekommen muss man sich an der Registrierung anmelden, darf dann zum jeweiligen Arzt weitergehen und nat\u00fcrlich erstmal warten. Die eigentliche Behandlung dauerte dann nicht l\u00e4nger als 2 Minuten. Es wurde sich schnell mein Bein angeguckt und mir einige Medikamente verschrieben.\u00a0 Aus der hauseigenen Apotheke besorgte ich mir dann die Antibiotika und machte mich auf den Heimweg. Nach ein paar Tagen im Bett hatte ich die Entz\u00fcndung unter Kontrolle und nach einer Woche sah man einen deutlichen Erfolg. Mittlerweile geht\u2019s mir wieder gut und ich kann wieder ganz normal laufen und am Projekt-Alltag teilnehmen.<\/p>\n<p>Am 01.11.2010 folgte dann der n\u00e4chste indische Feiertag. Diesmal handelte es sich um den Karnataka Feiertag. An diesem Tag wurde das 55-j\u00e4hrige Bestehen des Bundeslandes gefeiert. Zu diesem Anlass wurde Helmut und mir aufgetragen, doch bitte ein Lied\/Prayer in der Landessprache Kannada f\u00fcr die offizielle Feierstunde einzustudieren.\u00a0 Nebenbei lief f\u00fcr die Kinder schon seit Wochen die Probe f\u00fcr ein Theaterst\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Lied war eigentlich kurz, aber dennoch waren die W\u00f6rter f\u00fcr mich schwierig zu lernen. Erst die Aufnahme von unserem Chef hat uns weitergebracht. So konnten wir durch die Audio-Aufnahme genau h\u00f6ren wie man die einzelnen W\u00f6rter betont.<\/p>\n<p>Zur offiziellen Feierstunde, wurde dann viele Menschen aus den umliegenden D\u00f6rfern eingeladen und Mitglieder des Rotary Clubs Mysore.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi4.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-267\" title=\"Karnataka \" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi4.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"340\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi4.jpg 640w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi4-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem Helmut und ich unsere Performance zum Besten gegeben haben, wurden wir zwar gelobt, es wurde aber auch gesagt, dass man unseren deutschen Akzent schon deutlich geh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>Nach dem Theaterst\u00fcck der Sch\u00fcler und einer kurzen Gastrede, gab es f\u00fcr die Kids S\u00fc\u00dfigkeiten und danach fand der \u201esports-day\u201c statt.<\/p>\n<p>Studenten der Universit\u00e4t von Mysore hatten sich daf\u00fcr Spiele \u00fcberlegt und die Kinder in Gruppen eingeteilt. F\u00fcr die besten Pl\u00e4tze gab es Preise, die von den Kindern begeistert angenommen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi3.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-266\" title=\"Sportsday\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi3.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi3.jpg 640w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi3-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem ich wieder fit war, habe ich mich mit Georg auf den Weg nach Bangalore gemacht. Wir wollten endlich unsere F\u00fchrerscheine haben. Unsere Connection zur Mysore Polizei hat sich nicht mehr gemeldet also mussten wir die Sache selbst in die Hand nehmen.<\/p>\n<p>Unsere Aufenthaltsgenehmigung stammt aus Bangalore also haben wir uns gedacht, statten wir dem Road Traffic Office (R.T.O.) in Bangalore doch mal einen Besuch ab. Wir wussten auch, dass wir die \u201elearners-licence\u201c bis 12 Uhr mittags beantragt haben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Also hie\u00df es f\u00fcr mich morgens um halb 5 aufstehen, mit dem ersten Bus in die Stadt, dann mit der Rikscha zum Bahnhof.\u00a0 Dort habe ich mich mit Georg getroffen und wir sind zusammen mit dem ersten Zug nach Bangalore gefahren. Gegen 10 Uhr sind wir dort angekommen und nun kam es zum ersten Problem.\u00a0 Der Rikscha-Fahrer wollte wissen zu welchem Road Traffic Office wir wollen, denn in Bangalore gibt es gleich mehrere, nach Gebieten aufgeteilte, R.T.O.s. Wir sagten, dass er uns zum n\u00e4chstgelegenen bringen solle. Dort angekommen haben wir dann erfahren, dass dieses R.T.O. nat\u00fcrlich nicht f\u00fcr uns zust\u00e4ndig ist! Was bei unserem Gl\u00fcck sowas von klar war. Wir sollten es beim R.T.O. East versuchen. \u00a0Das Problem nur war, dass wir uns beim R.T.O West befanden. Soll hei\u00dfen einmal mit der Rikscha durch die gesamte verstopfte Stadt. Nat\u00fcrlich standen wir 2 Mal im Stau und unsere Rikscha hat w\u00e4hrend der Fahrt auch noch den Geist aufgegeben, sodass wir das Gef\u00e4hrt wechseln durften. Gegen 11:55 Uhr sind wir dann am richtigen Road Traffic Office angekommen, sind schnell zum Geb\u00fchrenschalter gelaufen um l\u00e4cherliche 50 Cent zu bezahlen. Als wir uns dann am Schalter f\u00fcr die Licence befanden, haben wir uns dem Ziel so Nahe gef\u00fchlt. Allerdings wurden wir mal wieder ganz nach indischer Manier von A nach B geschickt um uns dann mitzuteilen, dass wir zu sp\u00e4t sind. Wir sollten doch bitte Morgen wiederkommen und k\u00f6nnten dann in Ruhe an dem Test teilnehmen! Test?! Davon wussten wir bislang noch nix. Nach einem kurzen Besuch in den \u201edriving schools\u201c, die dort in der N\u00e4he waren, wussten wir was los ist. Um die \u201clearners-licence\u201c zu erhalten brauchen wir nicht nur die richtigen Unterlagen, m\u00fcssen nicht nur vor 12 Uhr da sein, nein, wir m\u00fcssen auch noch eine schriftliche Pr\u00fcfung ablegen. Diese Pr\u00fcfung besteht aus den indischen Verkehrszeichen und einem Multiple Choice Test.\u00a0 Ich war in dem Moment ganz froh, dass wir zu sp\u00e4t waren, denn sonst w\u00e4ren wir sowas von durch diesen Test geknallt.<\/p>\n<p>Also haben wir uns an dem Tag nach ein wenig Bangalore angeschaut, haben unserer Organisation, dem ICDE India, einen Besuch abgestattet und sind abends unverrichteter Dinge wieder nach Mysore gefahren.\u00a0 F\u00fcr mich hei\u00dft es jetzt f\u00fcr diesen Test lernen und dann geht\u2019s in einer Woche wieder nach Bangalore. Diesmal zum richtigen R.T.O. und mit Unterst\u00fctzung eines Mitarbeiters des ICDE Indias. Mal sehen, was diesmal schief l\u00e4uft!<\/p>\n<p>Mittlerweile geht das \u201eMadras-Eye\u201c hier im Projekt um. Es ist eigentlich nicht mehr als eine Bindehautentz\u00fcndung, allerdings stecken sich die Kinder alle gegenseitig an. Ganz witzig ist, dass gesagt wird, diese Entz\u00fcndung verbreitet sich indem man sich anguckt. Als wir die Kinder fragten, was denn los sei, sagten sie nur: \u201eDon\u2019t look at me\u201c oder haben sich die Augen mit den H\u00e4nden zugehalten. Um eine \u00dcbertragung durch \u201eAngucken\u201c zu verhindern wurden die Kinder direkt in die Quarant\u00e4ne Station verlegt (unsere Nachbarzimmer). Die Kinder sollten eigentlich in den Zimmer bleiben und keinen Kontakt zu ihren Mitsch\u00fclern haben. Aber was machen Kinder wenn ihnen langweilig ist? Sie laufen \u00fcberall rum und bleiben bestimmt nicht im Zimmer! Also ging es hier in unserem Volunteersblock ziemlich ab. Und nach und nach f\u00fchlten sie die beiden Zimmer weil immer mehr Kinder erkrankten. Die Schule wurde sogar ein paar Tage fr\u00fcher geschlossen, weil ein Unterricht mit nur 2 oder 3 Sch\u00fclern selbst dem Chef sinnlos erschien. Und so ging es f\u00fcr die Kinder am Donnerstag schon in die Diwali-Holidays. Am Montag \u00a0war \u00fcbrigens der Karnataka Feiertag, nur vier Tage zuvor. Die Feiertage reihen sich hier also nahtlos aneinander. \u00a0W\u00e4hrend des Diwali Festivals, was das Festival der Lichter ist, haben wir uns \u00fcberlegt f\u00fcr ein verl\u00e4ngertes Wochenende nach Hampi zu fahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-265\" title=\"Wie die Huehner auf der Stange\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi2.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi2.jpg 640w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Also ging es am Donnerstag per Sleeper-Bus von Bangalore aus nach Hospet. Die Fahrt war super komfortabel weil uns zu zweit eine 140x180cm Matratze zur Verf\u00fcgung stand und selbst ich Schlaf gefunden habe. Am Freitagmorgen sind wir dann in Hospet angekommen und mussten von dort nur noch per halbst\u00fcndiger Busfahrt nach Hampi.<\/p>\n<p>Hampi war im 15. Jahrhundert das hinduistische Zentrum Indiens. Aus der Zeit stammen noch etliche Tempelruinen, einige sogar \u00fcberraschen gut erhalten. \u00dcberw\u00e4ltigend ist aber die Landschaft. Wohin man blickt, sieht man eine einmalige Gesteins-Landschaft. Riesige Felsbrocken, die \u00fcberall rumliegen und niemand wei\u00df wirklich wie diese Steine dort hingekommen sind.<\/p>\n<p>Am ersten Tag hatten wir so super Wetter, dass wir die Stadt und die in n\u00e4herer Umgebung liegenden Tempel zu Fu\u00df erkunden konnten. Witziger weise haben wir dort auch Fabian und Maike getroffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi7.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-270\" title=\"Hampi\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi7.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi7.jpg 640w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi7-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag haben wir uns dann Roller gemietet um die gesamte Gegend um Hampi zu erkunden. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte man die Gegend mit einem Fahrrad genau so gut abklappern k\u00f6nnen, allerdings h\u00e4tte es nicht ansatzweise soviel Spa\u00df gemacht wie mit den Rollern.<\/p>\n<p>Durch Zufall sind wir dann in einem Aussichtsturm auf ein anderes deutsche Paar gesto\u00dfen. Die Frau entpuppte sich als freie Journalistin, die f\u00fcr die Berliner Zeitung schreibt. Und mit Susanne als Berlinerin hatte sie eine super Interviewpartnerin f\u00fcr ihren Indienbericht gefunden.\u00a0 Susanne wurde dann auf der Stelle interviewt, was sie hier in Indien macht. Wie sie darauf gekommen ist und wie es ihr gef\u00e4llt. Auch Helmut und ich konnten ein wenig mit unsere Erfahrungen in der indischen Kultur zum Interview beisteuern.<\/p>\n<p>Fabian hat sich dann spontan auch noch unserer Gruppe gesellt und so ging es per Roller und Rad die Sehensw\u00fcrdigkeiten angucken. \u00a0Au\u00dferdem sind an dem Tag noch Pia, Hanna und Ella zu uns gesto\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi6.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-269\" title=\"Vithalla Tempel\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi6.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"340\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi6.jpg 640w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi6-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Sonntag haben wir uns dann auf die andere Fluss -Seite aufgemacht und sind einen Berg hoch gewandert um dort die Tempelanlage zu besichtigen. Der Tempel war nicht weiter spektakul\u00e4r aber die Aussicht \u00fcber ganz Hampi war \u00fcberw\u00e4ltigend. Nebenbei mussten wir aber aufpassen, dass die Affen einem nicht die Kamera aus der Hand rei\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi8.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-271\" title=\"Affentempel\" src=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi8.jpg\" alt=\"\" width=\"441\" height=\"716\" srcset=\"http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi8.jpg 1362w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi8-184x300.jpg 184w, http:\/\/www.patrickglandorf.com\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Hampi8-630x1024.jpg 630w\" sizes=\"(max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gegen Abend ging es dann per \u201esleeper bus\u201c wieder nach Bangalore und am n\u00e4chsten Morgen weiter nach Mysore.<\/p>\n<p>Hier kehrt langsam so etwas wie Alltag ein. Vormittags und nachmittags wird unterrichtet. Wann genau richtet sich nach unserem festen Stundenplan. Dienstags und donnerstags haben wir am Abend eine\u201c Language class\u201c in Mysore um unsere Kannada Kenntnisse aufzubessern. Nebenbei\u00a0 bet\u00e4tigen wir uns im Garten als Hobbyg\u00e4rtner. Gegen Abend mache ich dann gerne bei der Yoga-Stunde der Kinder mit und danach habe ich noch eine neue Aufgabe bekommen.\u00a0 Gegen halb 8 kommen ein paar Jungs aus dem nahegelegenen Dorf und ich darf ihnen den Umgang mit dem Computer n\u00e4her bringen. Bei einigen ist es echt so, dass sie noch nie in ihrem Leben mit dem Computer gearbeitet haben. Ich muss dann erstmal erkl\u00e4ren, wo man den Rechner anschaltet und was ein Monitor, eine Tastatur und eine Maus ist.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieser lessons habe ich dann den Computerraum ein bisschen hergerichtet, weil dieser echt in einem verwahrlosten Zustand war. Die Schule ist mit 5 neuen Computern ausgestattet, allerdings haben die Kids es vollbracht, dass nur noch zwei davon vern\u00fcnftig liefen.\u00a0 Mittlerweile bin ich nun dabei f\u00fcr die Kinder den achten Rechner fertig zu machen. Dann kann demn\u00e4chst mit den Computern auch richtig gearbeitet werden und man \u00e4rgert sich nicht nur, dass nichts funktioniert.<\/p>\n<p>Langeweile kommt hier also nicht auf, denn es gibt immer was zu tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir gehen tats\u00e4chlich schon auf den 4. Monat in Indien zu. Also wir es Zeit den letzten Monat Revue passieren zu lassen. Nach unserem Kerala Aufenthalt wartete noch der H\u00f6hepunkt des Desahra Festivals auf uns. \u00a0Insgesamt waren w\u00e4hrend der Dauer des Festivals in der Innenstadt viele Attraktionen aufgebaut. 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